Grundsteinlegung(en) in Darmstadt: Merck will 1,5 Mrd. Euro investieren

Die Grundsteinlegungen häufen sich in Darmstadt, die Baugruben werden immer mehr. Zuerst der Grundstein für das Translational Science Center (TSC) Mitte Juli, das für rund 200 Mio. Euro als Forschungsstätte von zukünftig 500 Wissenschaftlern entsteht. Nun folgte gestern der nächste Grundstein für das "Launch and Technology Center U50", in das 160 Mio. Euro gesteckt werden.

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Knapp 200 Millionen Euro wird das sogenannte Translational Science Center (TSC) kosten. Auf dem Areal an der Frankfurter Straße, wo bisher die Ausbildung bei Merck zuhause war, befindet sich nun ein großes Loch. Das neue Healthcare-Forschungszentrum wird ab dem Jahr 2025 Platz für Wissenschaftler bieten, die dort von der Identifikation von Biomarkern für Erkrankungen bis hin zur Entwicklung von personalisierten patientenspezifischen Therapeutika an der Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeiten.

Anfang September folgte nun der nächste Grundstein, dessen "Zeitkapsel" unter anderem von Merck-Vorstandschefin Belén Garijo und dem CEO der Healthcare Sparte Peter Guenter in die vorbereitete Vertiefung versenkt wurde. In diesem Gebäude, das ebenfalls der Gesundheitssparte zugehörig ist werden rund 160 Mio. Euro verbaut werden. Insgesamt sind die Baumaßnahmen und Investitionen Teil einer 1,5 Mrd. großen Langzeitstrategie, den Standort Darmstadt der über 350-jährigen Merck KGaA zu modernisieren.

Ein großes Augenmerk wird dabei auf "nachhaltiges Bauen" gelegt, die Energieversorgung basiert auf Photovoltaik, Geothermie und Wärmepumpen-Technologie. Auch die speziell gestalteten Fassaden und begrünten Dächer trügen zum geringen Energieverbrauch bei, der gegenüber konventionellen Lösungen um mehr als 60 Prozent reduziert sei und damit zu einem erheblich verringerten CO2-Fußabdruck führe, wie das Unternehmen konstatiert. Am Hauptstandort Darmstadt beschäftigt Merck rund 12.000 Mitarbeiter, über 2.000 davon in der Forschung und Entwicklung, weltweit hat der Konzern fast 60.000 Beschäftigte.

©|transkript.de/gkä

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